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Wissenschaftlicher Anlass im Rahmen des Jubiläums der Stiftung GRS

Ein aktueller Überblick über die Forschung zu Gesundheit,
Religiosität und Spiritualität

 

Freitag 20. August 2021, 13.30 - 17.50 Uhr

im Kloster St. Urban, St. Urban


Die Forschung zu Gesundheit, Religiosität und Spiritualität (Spiritual Care) etablierte sich in den USA bereits um 1970. Die Bedeutung des Glaubens als salutogenetischer Faktor, als Ressource in der Krankheitsbewältigung, aber auch als krankmachende Dimension wurde empirisch untersucht und damit einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen.

Die Stiftung GRS nahm 1991 dieses Anliegen auf und versuchte es auch in Europa in den medizinischen Diskurs einzubringen. Lange war sie damit auf «einsamem Posten». Erst 20 Jahre später fand dieses Thema auch in der Europäischen Medizin eine Resonanz.

Die aktuelle Fortbildung gibt einen kursorischen Überblick das Forschungsgebiet und seine klinische Anwendung im Kontext von Spiritual Care. Im ersten Teil geht es um Grundlagen, im zweiten Teil um konkrete Anwendungsgebiete aus Somatik und Psychiatrie.

 

ReferentInnen

Prof. Dr. Niels Chr. Hvidt, Professur für Spiritual Care, University of Southern Denmark

Prof. Dr. Stefan Huber, Leiter des Instituts für Empirische Theologie, Universität Bern

Dr. med. René Hefti, Dozent für Spiritual Care an der Universität Basel und Leiter des Forschungsinstitutes für Spiritualität und Gesundheit FISG (www.fisg.ch)

Cand. med. Micha Eglin, Assistenzarzt, Psychiatrische Dienste Baselland, Liestal

Dr. med. Karin Hasenfratz, Allgemeinärztin, Mitarbeiterin am Lehrstuhl Spiritual Care, Zürich

Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer, Dozent am Marburger Institut für Religion und Psychotherapie und langjähriger Chefarzt der psychiatrischen Klinik Sonnenhalde in Riehen